Holzwerkstatt

Holzskulpturen

Holzskulpturen

Alles beginnt mit einer Idee — einem inneren Bild, das im Kopf wächst, lange bevor ein Werkzeug das Holz berührt. Dann stehst du plötzlich vor einem rohen Stück Holz: einem Ast, einem Baumstamm oder einem Stück Schwemmholz – ein Naturmaterial voller Geschichte, Maserung und Leben. 

Wenn das grobe Volumen definiert ist, kommt die Feinarbeit. Mit Schleifgeräten, Raspeln, Feilen und unterschiedlichsten Schleifpapieren wird die Oberfläche behutsam modelliert. Grobe Kanten weichen sanften Übergängen, raue Flächen werden weich und geschmeidig, die natürliche Maserung gewinnt Ausdruck. Dies ist ein Prozess des Verfeinerns: erst grob, dann zusehends feiner, bis jede Linie und Kontur harmonisch in die nächste übergeht.

Smiling Cat

Smiling Cat

Die lachende Katze und die Vergänglichkeit.

Diese Skulptur vereint spielerische Lebensfreude mit der tiefen Symbolik des Wandels. In den organischen Schwüngen des Holzes offenbart sich das Bild einer lachenden Katze, deren verschmitzter Ausdruck durch die natürliche Maserung zum Leben erweckt wird.

Das zerstörte zweite Ohr wird dabei zu einem eindringlichen Symbol der Vergänglichkeit, das von den Spuren der Zeit und der Akzeptanz des Unvollkommenen erzählt. Ein Stück, das den flüchtigen Moment des Glücks feiert und zugleich den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen ehrt.

Die Tanzende

„Die Tanzende“ ist eine Holzskulptur, die sich in jeder Ansicht neu offenbart. Obwohl es sich stets um dieselbe Arbeit handelt, verändern die unterschiedlichen Perspektiven ihre Wirkung grundlegend. Mal wirkt die Form geschlossen und ruhig, mal öffnet sie sich dynamisch in den Raum, als befände sie sich in einer fließenden Bewegung.

Aus der Tiefe

Aus der Tiefe

Gearbeitet aus einem Fundstück der Natur, offenbart diese Skulptur die im Holz verborgene Form. Während die glatt geschliffene Oberfläche die Sanftheit einer Bewegung im Wasser imitiert, erinnert die naturbelassene, dunkle Struktur am Ende des Stücks an die raue Herkunft des Materials. Ein Werk, das zeigt, wie der Zufall der Natur durch die Hand des Menschen zu einer klaren, maritimen Vision wird.

Mother & Child

Mother & Child

Die Holzfskultur„Mother & Childzeigt eine abstrahierte, skulpturale Darstellung von Mutter und Kind in enger Verbundenheit. Aus einem massiven Stück Holz gearbeitet, bestehen die beiden Formen aus weich gerundeten, organischen Linien, die sich ineinander schmiegen und ein Gefühl von Schutz und Nähe vermitteln.

Die Sanfte

Die Sanfte

Dieses Stück habe ich aus weichem Birkenholz geschnitzt – ein Material, das so nachgiebig ist, dass die Formen fast flüchtig wirken, als könnten sie sich jeden Moment wieder auflösen.

Der Prozess war schwierig: Das Holz gab bei jedem Schnitt nach, die Kanten blieben weich, und ich musste äußerst behutsam vorgehen, um die Zartheit nicht zu zerstören. Das Gesicht ist ruhig, die Augen geschlossen, der Mund nur angedeutet – alles wirkt meditativ und friedlich. Die langen Haarsträhnen fallen in groben, facettierten Bahnen herab, mit sichtbaren Werkzeugspuren, die die Skulptur lebendig und unfertig zugleich erscheinen lassen.

Ein Tanz aus Holz und Schatten

Ein Tanz aus Holz und Schatten

Dieses Stück Holz habe ich nur behutsam seiner natürlichen Bewegung folgend, freigelegt.
Was entstanden ist, wirkt schwebend – zwischen Spannung und Ruhe, zwischen Aufbruch und Verwurzelung.
Die dunklen und hellen Spuren erzählen von Zeit, Hitze und Wachstum.
Für mich ist es ein Moment des Innehaltens, festgehalten in Holz.

Lichtung im Kern

Lichtung im Kern

Aus einem alten Baumstamm ausgehöhlt – eine raue, lebendige Form mit tiefer Maserung und warmen Brandtönen.

Der schmale, nach oben weitende Hohlraum wird bald eine hängende Leuchte aufnehmen: sanftes Licht, das von innen die Jahrzehnte alten Fasern zum Leuchten bringt und durch die Öffnung nach außen sickert.

Zeugnis eines Baumes, der war – und Gefäß für ein neues, flüsterndes Licht.

Der Stamm

Büste

Büste

Diese Skulptur erzeugt in mir ein Gefühl von:
„Du darfst mich anschauen. Aber erwarte keinen Willkommensgruß. Ich zeige dir alles, aber ich brauche deine Zustimmung nicht.“ Eine sehr körperliche Mischung aus Anziehung und Zurückweichen, aus Berührtsein und leichtem Erschauern.
Fast wie der Moment, in dem man merkt, dass man etwas sieht, das nicht für den alltäglichen Blick gemacht ist – und genau deshalb kann man nicht wegschauen.